Die häufigsten Fragen zum Franken-Tatort

f-teamDie Premiere ist vorbei – und wir freuen uns über eine Super-Quote von 12,11 Millionen Menschen, die „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ gesehen haben. Eure Meinungen sind unterschiedlich – die einen lieben das neue Team, den anderen war es nicht fränkisch genug. Wir sagen: Bildet Euch selbst eine Meinung. Wenn Ihr ihn verpasst habt, könnt Ihr ihn noch sieben Tage lang in der Mediathek sehen (ab 20 Uhr). Und das Making Of läuft heute um 17 Uhr im Bayerischen Fernsehen und ist auch in der Mediathek.

Wir möchten an dieser Stelle die 6 Fragen beantworten, die am häufigsten aufgeworfen wurden:

1. Wie heißt der Darsteller des „Tommy“?
Dennis Mojen. 1993 geboren, in Berlin lebend und nicht mit Manuel Neuer verwandt.

Franken-Tatort2. Was soll das bei der Pförtnerin für ein Dialekt sein?
Die Pförtnerin spricht Aschaffenburger Dialekt (genauer gesagt: einen unterfränkischen, regional auf Mainfranken ausgerichteten Dialekt. Sie wird von Anna Ewelina gespielt. Die Schauspielerin hat polnische Wurzeln, ist jedoch in Aschaffenburg in Unterfranken aufgewachsen und hat den Großteil ihres Lebens dort verbracht.

3. Was sollen die ständigen Autofahrten in der Nacht?
Die Autofahrten sind atmosphärisch wichtig im Film. Über sie wird der Täter in seinem Gefühl der Verlassenheit erzählt, ohne dass wir ihn schon sehen.

4. Wird an der Uni Erlangen wirklich an so brisanten Dingen geforscht? NATO-restricted?
Nein, das ist rein fiktiv. Wir haben mit unserem Szenenbildner Claus Rudolf Amler zusammen extra unser eigenes Institut „erschaffen“. Die Uni Erlangen hat uns dabei großartig unterstützt. Es gibt dort weder den Studiengang „Luft- und Raumfahrttechnik“, den Christian Ranstedt im Film unterrichtet hat, noch die besagten Forschungen für das Pentagon.

5. “I worry about that tomorrow” – warum plötzlich ein englischer Satz von Paula Ringelhahn?
Das ist ein Filmzitat aus „Vom Winde verweht“. Die Protagonistin Scarlett O’Hara sagt diesen Satz.

6. Wie heißt das französische Lied, das immer wieder gespielt wird?
Das Lied heißt „Dans le Silence“ von Martha Wainwright.

 

 

Kommentieren:

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  1. Mit hat er gut gefallen. Ich mag das Team.
    Und für einen Oberbayern war’s fränkisch genug.
    Gute Antworten, hatte mich auch gewundert über den Pfortendialekt und den englischen Satz.
    Am Ende hört man Anglizismen heute ja an jeder Ecke, so kann man einen Satz schon ertragen.
    Freu mich auf die nächste Folge.
    cheers Seppm

  2. Eine essentielle Frage wurde leider nicht beantwortet: Wo sind die Möbel, was macht die Spedition mit der Einrichtung von Kommissar Voss!?

  3. die nachbarin und das opfer treffen sie tagsüber mitten in der stadt und haben anscheinend auch ordentlich kohle. warum bitte fahren sie in den wald um im auto zu poppen?

  4. Was für eine Enttäuschung!!!!

    Ich als gebürtiger Unterfranke aus der Nähe von Würzburg habe ich mich auf einen Tatort gefreut, in dem die einzigartigen Wesenszüge der Franken zumindest ein wenig dargestellt werden. Ich will damit nicht sagen, daß die Kommissare unbedingt aus dieser Ecke kommen müssen, aber eine gutmenschliche und antimilitaristische Kommissarin aus der DDR mit viel zu großer Schnauze finde ich hier absolut fehl am Platze! Außerdem wird der fränkische Charakter hier mehr als überzogen und so zur spöttischen Karrikatur, so wie das im Hintergrund ermittelnde Team dargestellt wird.

    Und nun zur Geschichte: Mir fehlt es hier eindeutig an Stringenz, ein roter Faden ist in dieser Geschichte nicht erkennbar. Man muß, meines Erachtens, den Zuschauer Hinweis für Hinweis zum Täter führen und nicht ein Puzzle auf den Tisch schmeißen, bei dem auch noch die Hälfte der Teile fehlen. Desweiteren wollte ich gerne einen TATORT sehen und nicht ein modernes Fernsehspiel mit künsterlisch wertvollen nächtlichen Autofahrszenen. Es tut mir leid, aber ich fand die Geschichte und die Umsetzung mehr als schlecht und ich hoffe nur, daß sich das Drehteam hier noch bessert, denn ich glaube nicht, daß sich diese modernen Fernsehspiel-Tatorte beim Publikum durchsetzen werden und dann wird es schon bald keine Franken-Tatorte mehr geben!!!!

    Ich habe keinen Tatort wie die von Thiel und Boerne in Münster erwartet. Dieses „Ermittler“-Team ist nicht zu toppen und keiner täte gut daran, dieses kopieren zu wollen. Aber einen „normalen“ Tatort wie die aus Dresden, Köln oder all den anderen Städten hätte ich schon erwartet und bin deshalb, wie schon oben erwähnt, sehr enttäuscht von der gestrigen Premiere der Franken-Tatorte (wenn es denn nach dieser ersten Vorstellung überhaupt noch welche geben wird.)

    Hochachtungsvoll

    Stefanie Heusner

    • Warum haben Sie für Ihre Franken-Tatorte nicht z.B. Thomas Schmauser angagiert, ein fränkischer Schauspieler, der mit „Freiwild“ und „Bamberger Reiter“ bereits zwei Franken-Krimis gedreht hatte?

    • Warum haben Sie für Ihre Franken-Tatorte nicht z.B. Thomas Schmauser angagiert, einen fränkischen Schauspieler, der mit „Freiwild“ und „Bamberger Reiter“ als ermittelnder Kommissar bereits zwei Franken-Krimis gedreht hatte?

  5. Gibt es schon einen (vorgeplanten) Schauplatz für den nächsten Frankentatort…? Auswahl gibt es ja genug, Franken ist ja riesig – auch wenn einige Oberbayern gerne denken Franken wär nur ein Dorf 😉

  6. Mir hat der Tatort insgesamt gut gefallen, er war witzig und das Zuschauen hat Spaß gemacht! Die Nachtfahrten auf Stoßstangenhöhe fand ich aber langweilig und ohne die jetzige Erklärung hätte ich bis heute nicht gewusst warum! Und der Zugriff am Ende war einfach nur doof und dilettantisch – hoffentlich hat das mit der Realität nichts zu tun! 🙁

  7. Warum wird ein 2. Handlungsstrang mit Regenauer (Bruder – Firma) aufgemacht und dann überhaupt nicht weitererzählt oder abgeschlossen…?

    • Falsch. Es wird nachverfolgt. Am Ende überlegen Paula und Felix, ob Tommy an seiner Uni und überhaupt in pazifistischen Kreisen unterwegs war. Da schließen sich die Kreise wieder.

  8. Warum haben Sie für Ihre Franken-Tatorte z.B. nicht Thomas Schmauser angagiert, einen fränkischen Schauspieler, der mit „Freiwild“ und „Bamberger Reiter“ bereits zwei Franken-Krimis als ermittelnder Kommissar gedreht hatte?

  9. Für mich als Mittelfranke war es eine kleine Enttäuschung.
    Kommisar keine Franke, erste Ermittlerin aus dem Osten.
    Egersdörfer nur mit wenig Einsätzen. Die Franken waren nur Beiwerk.
    Aber es kann ja nur besser werden.

  10. Hallo, also erst mal fand ich den Tatort leider sehr fade. Also keine Spannung. Ich war selbst 20 Jahre bei der Bundesbereitschaftspolizei, und das Ende als der Täter flüchtete und 2 SEK Beamte an der Gartentür standen und er einfach durchging, und die zwei schauten nur dumm hinterher war schon arg einfach. Ein Frankenschimmanski wäre bestimmt lustiger und spannender. Helfe gern aus

  11. Leider fand ich ihn nicht gut:
    Die schauspielerische Leistung der Gastschauspieler waren durchwegs gut. Das Stammteam wird sich noch finden, denke ich. Die Einführung von Dagmar Manzel als Nürnberger Kommissarin war eine Katastrophe, Sie wurde als aufbrausend, psychisch instabil, dargestellt. Sie dürfte im richtigen Leben nicht mal Außendienst schieben. Der Polizeipräsident primitiv und unbeherrscht, so ein Charakter würde nicht so einen Posten begleiten.

    • Wenn die Kommissarin wegen ihres „Ich-schieße-nicht“-Ticks tatsächlich schon einen Kollegen auf dem Gewissen hätte, wäre sie längst nicht mehr im Polizeidienst.

  12. Wer sich das hat einfallen lassen:
    Dagmar Manzel ungeschminkt ungepflegt im Columbo Trenchcoat. Das Stammteam wurde bestimmt im last Hand Shopp eingekleidet, hat man dafür kein Geld, oder findet man das cool. Man sollte sich endlich abwenden vom Schlamplook, warum gefallen die US Serien in Deutschland, hat man da schon mal darüber nachgedacht.

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