So war die Preview in Würzburg

Heute Abend fand in der Uni Würzburg die (nicht-öffentliche) Preview des zweiten Franken-Tatorts statt. Wir waren natürlich mit dabei und haben erste Eindrücke für Euch – der Rest folgt morgen.

Foto: BR/Ansgar Nöth

Normalerweise finden hier Vorlesungen statt – heute Abend eine Krimi-Preview

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Bitte recht ernst! Matthias Egersdörfer, Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt

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Andreas Leopold Schadt mit Frankenschau aktuell–Livereporterin Uschi Schmidt – In der sogenannten Prosektur der Anatomie der Uni Würzburg

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Andreas Leopold Schadt und Uschi Schmidt

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Auch das Skelett interessierte sich brennend für die Preview

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Sie spielt eine wichtige Rolle im Film: Lotti Kreitmeyr (Romy) im Interview umringt von Mikrofonen

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Matthias Egersdörfer steht Bayern 1- Reporter Achim Winkelmann Rede und Antwort

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Prof. Süleyman Ergün von der Uni-Würzburg mit Schauspielerin Sibylle Canonica (Prof. Mittlich)

 

Karten für Preview zu gewinnen!

DSC_1056_c_julia_muellerAm 9. Mai wird es im Institut für Anatomie der Uni Würzburg eine Preview des zweiten Franken-Tatorts „Das Recht, sich zu sorgen“ für geladene Gäste geben. Der Bayerische Rundfunk berichtet in Hörfunk, Fernsehen und Online darüber. Ihr könnt aber mit ein wenig Glück auch Karten gewinnen und selbst mit dabei sein – 5×2 Tickets haben wir für Euch ergattert. Was Ihr dafür tun müsst? Macht ein Foto von Euch, auf dem Ihr ein Blatt mit dem Datum „22. Mai“ hochhaltet. Schickt dieses Foto an frankentatort@br.de. Und dann müsst Ihr die Daumen drücken – mit ein wenig Glück seid Ihr dabei. Einsendeschluss ist der 24. April, die Gewinner werden dann per Mail benachrichtigt. Und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

PS: Wenn wir Euer Foto nicht hier auf dem Blog oder bei Facebook verwenden dürfen, schreibt dies bitte in Eure Mail. Ansonsten freuen wir uns, die schönen Bilder mit den anderen Franken-Tatort-Freunden zu teilen!

 

Der zweite Franken-Tatort ist im Kasten

Ein heißer Monat liegt hinter Cast und Crew des Franken-Tatorts – nun ist die letzte Klappe gefallen. BR-Redakteurin Stephanie Heckner: „Die Hitze hat uns überall erreicht. Das Kommissariat unterm Dach eines Kaufhauses in Nürnberg hatte keine Klimaanlage. Da waren es für das Team und die Darsteller gefühlt manchmal an die 40 Grad. Man stand sofort komplett im Schweiss. Kostüm und Maske hatten massiv zu arbeiten.“

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Die in Berlin lebenden Hauptdarsteller Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs haben in ihrer knappen Freizeit während des anstrengenden Drehs wie schon beim ersten Franken-Tatort die fränkische Gegend erkundet. Diesmal waren ja besonders viele Orte im Spiel. Knapp die Hälfte der Drehtage wurden in Würzburg und Umgebung verbracht. Nach anfänglicher Drehzeit in Nürnberg und Umgebung wurde in den vergangenen Tagen unter anderem im Würzburger Umland, auf der Festung Marienberg in Würzburg und an der Universität gedreht, genauer gesagt in der Anatomie.

Beratung durch Wissenschaftler: Damit auch inhaltlich alles stimmt

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Medizinstudent Maximilian Rückert seinen Gehilfen

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Maximilian Rückert seinen Gehilfen. Im wahren Leben promoviert er gerade in Geschichte.

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie wurde 1883 eröffnet und ist ein ehrwürdiger Bau. Hier hat Professor Dr. Süleyman Ergün das Sagen, und er empfängt das Filmteam mit offenen Armen. Obwohl die vielen wuseligen Menschen den normalen Alltag natürlich komplett über den Haufen werfen. Das wird mit Gelassenheit hingenommen – und die Institutsmitarbeiter und Studenten beobachten das Treiben in ihrer Uni natürlich neugierig. Aber nicht nur das: Ergüns Mitarbeiterin Dr. Maike Veyhl-Wichmann hat das Team wissenschaftlich beraten, schon zu Zeit der Drehbuchentwicklung. Schließlich soll fachlich alles stimmen.

Ein Schädel passt nicht zum restlichen Skelett – was ist passiert?

Im Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ wird ein Doktorand in der Knochensammlung des Anatomischen Instituts einen Schädel finden, der nicht zu dem restlichen Skelett passt, mit dem er einsortiert wurde, und der außerdem deutlich jünger ist als in den Leichenpapieren steht… Einige Minuten lang wird die Anatomie im fertigen Film zu sehen sein – dafür wurde ein ganzer Tag Drehzeit veranschlagt, mit 35 Crewmitgliedern, 8 Schauspielern und 3 Kompasen.

Fotograf Thomas Obermeier von der Mainpost war beim Dreh dabei – eine Auswahl seiner Bilder zeigen wir Euch hier, weitere gibt es mit einem ausführlichen Drehbericht auf der Internetseite der Uni Würzburg zu sehen.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten und Regisseur Andreas Senn ist Redakteurin Stephanie Heckner jetzt höchst gespannt auf den Schnitt des Films. Der zweite Franken-Tatort nach einem Drehbuch von Beate Langmaack soll im Frühjahr kommenden Jahres im Ersten zu sehen sein.

Wir haben noch einiges an Material gesammelt während der Drehzeit und halten Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! Beispielsweise mit Selfies von Andreas Leopold Schadt… Schönes Wochenende!

 

Euer Plädoyer für (und gegen): Würzburg

(c) Congress-Tourismus-Wirtschaft Würzburg, Fotograf: A. BestleNach unserem ersten Teil in dieser kleinen Reihe knöpfen wir uns nun also die Region Mainfranken/Würzburg vor. Würzburg kennt allein schon jeder, der mal mit dem ICE von München oder Nürnberg in Richtung Norden gegondelt ist – da sieht man sogar vom Zug aus die schönen Weinberge. Was noch? Sechstgrößte Stadt Bayerns, fast 125.000 Einwohner, die Residenz wurde ab 1719 erbaut, Bombenangriff am 16. März 1945 zerstört 90% der Innenstadt, SPD-Bürgermeister seit 2008 – aber Moment, wir wollen ja wissen, was IHR zu Würzburg zu sagen habt. Bitteschön:

Michael war der Erste, der dazu geschrieben hat: „Ich bin eindeutig für Mainfranken! Die sehenswerte Stadt Würzburg am Main und ihre Umgebung bieten wunderschöne Drehorte.“ Und auch der Frankenpilz kommentierte: „Ganz richtig, ich bin auch für Mainfranken/Würzburg. Bitte nicht schon wieder eine Grosstadt und nicht schon wieder ein nach Franken versetzter fremder Psycho-Kommissar. Ich wünsche mir eine(n) gemütliche(n) Kommissar(in), der einen Frankenwein schätzt und aus der Gegend kommt.“

(c) Congress-Tourismus-Wirtschaft Würzburg, Fotograf: A. BestleSusanne machte gleich Nägel mit Köpfen und lieferte fertige Handlungsideen: „DIE WACHSLEICHE oder DIE LEICHE IM WACHS könnte z. B. der Name für einen Würzburg-Tatort sein. Ideal als Drehort wären die düsteren, seit dem Wiederaufbau nach dem Krieg unveränderten Räumlichkeiten der Fa. Wachs Schenk. Dort wird auch heute noch mit den über hundert Jahre alten Maschinen gearbeitet und mit einen historischen Posthorn “Alarm” geblasen, wenn ein Kerzenzug reisst. In dem grossen Kessel mit dem kochenden Wachs könnte man eine Leiche finden. Desweiteren könnte am “Alten Kranen” (siehe Bild) am Mainkai jemand erhängt werden. Interessante Drehorte lassen sich auch in den unzähligen Gewölben der Festung Marienberg finden, oder in den großen Kellern der Hofkellerei mit den riesigen Weinfässern. Vielleicht könnte auch der Domschatz gestohlen und der Bischof entführt werden. Oder in einen historischen Gebäude (Falkenhaus, altes Rathaus, alte Mainbrücke usw. ) wird ein Eingemauerter gefunden. Wie man sieht, gäbe es in Würzburg unzählige Möglichkeiten, einen Tatort zu drehen.“

Aber es gab ebenso Stimmen, die gegen Würzburg waren. Zum Beispiel Majin. Sie schreibt: „Würzburg ist – mal abgesehen von den Höhepunkten (Residenz etc) – ja mal kein optisches Highlight“. Was meint Ihr? Würzburg oder nicht Würzburg? Schreibt Eure Meinung in die Kommentarfunktion!