„Ich töte niemand“ – Franken-Tatort Nr. 4

Jetzt ist es raus: „Ich töte niemand“ – so lautet der Titel des vierten Franken-Tatorts.

Ermittelt wird wieder in Mittelfranken, genauer in NĂĽrnberg und Umgebung. Und dort wird auch bald gedreht werden.

Die fĂĽr den Tatort verantwortliche Redakteurin Stephanie Heckner (BR) setzt auf das Team, das auch den ersten Franken-Tatort mit dem Titel „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ umgesetzt hatte. Max Färberböck inszeniert den Film, zusammen mit Catharina Schuchmann hat er auch wieder das Drehbuch zu „Ich töte niemand“ geschrieben. Kirsten Hager produziert den Tatort mit ihrer Firma Hager Moss Film im Auftrag des BR.

Von links: BR-Redakteurin Stephanie Heckner, Regisseur und Autor Max Färberböck, Autorin Catharina Schuchmann, Produzentin Kirsten Hager und Producerin Yella Fenner.

Von links: BR-Redakteurin Stephanie Heckner, Regisseur und Autor Max Färberböck, Autorin Catharina Schuchmann, Produzentin Kirsten Hager und Producerin Yella Fenner.

Derzeit werden Komparsen, Kleindarsteller und die Motive gesucht.

Noch bis 8. August läuft die Bewerbungsfrist für Komparsen und Kleindarsteller. Wer also Lust hat einmal beim Franken-Tatort mitzuspielen, kann sich noch melden. Hier der offizielle Aufruf der Hager Moss Film dazu:

Wir suchen euch alle: Von 18 – 65, alle Menschen aller Nationalitäten, von normal bis einmalig!

Und so geht’s: Schreibt eine Mail an komparsen@hager-moss.de mit dem Betreff „Tatort 2017“ und

– eurem Alter
– zwei Fotos
(1 Porträt, 1 Ganzkörper, ganz natürlich, ohne Aufwand, von vorne fotografiert)
– falls vorhanden: Erfahrung als Komparse / Schauspieler
– falls vorhanden: Videomaterial verlinken (bitte kein Material versenden!)

Das Casting findet am 11. und 12. August in NĂĽrnberg statt. Der genaue Ort wird noch mitgeteilt.

 

Sendetermin steht fest

Terminkalender raus und eintragen: Am 9. April 2017 läuft der dritte Franken-Tatort um 20.15 Uhr im Ersten. Er trägt den Titel „Am Ende geht man nackt“ und spielt in Bamberg und Nürnberg.

Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss

Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss

Zum Inhalt: Bei einem Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Oberfranken kommt eine Frau aus Kamerun zu Tode. Als der Brandsatz flog, war sie im Nebenraum der Gemeinschaftsküche, der Fluchtweg durch eine nur von der Küche aus zu verriegelnde Tür versperrt. Sie konnte nicht entkommen. Hat jemand von der Küche aus die Tür verriegelt? Gibt es zwei Täter? Einen drinnen und einen draußen? Die Mordkommission Franken ermittelt in einem Fall, der tiefen Einblick in existentielle Schicksale gibt.

 

Startschuss fĂĽr den 4. Franken-Tatort

Während wir noch alle auf die Erstausstrahlung des dritten Franken-Tatorts im FrĂĽhjahr hinfiebern, wird hinter den Kulissen schon eifrig am vierten Fall gefeilt. Das Drehbuch schreibt ein bewährtes Team: Max Färberböck und Catharina Schuchmann. Beide hatten auch das Drehbuch fĂĽr den allerersten Franken-Tatort geschrieben. Max Färberböck wird auch wieder die Regie ĂĽbernehmen – und auch die Produktion liegt wie damals bei der Hager Moss Film, Produzentin ist Kirsten Hager. Sobald es etwas Neues gibt, halten wir Euch wie immer hier auf dem Laufenden.

Von links: Stephanie Heckner (PB Spiel, Film, Serie, Bayerischer Rundfunk), Max Färberböck (Regisseur), Catharina Schuchmann (Co-Autorin), Kirsten Hager (Produktion Hager Moss) und Yella Yarí Fenner (Produktion Hager Moss).

Bewährtes Team: Stephanie Heckner (Redakteurin Bayerischer Rundfunk), Max Färberböck (Regisseur und Drehbuch-Autor), Catharina Schuchmann (Co-Autorin), Kirsten Hager (Produzentin Hager Moss Film) und Yella Yarí Fenner (Producerin Hager Moss).

 

Im Einsatz fĂĽr Kinder in Not – und was dann kam

Strahlender Sonnenschein, winterliche Kälte und dann die DĂĽfte und Geräusche des NĂĽrnberger Christkindlesmarktes. Eigentlich ein perfekter Nachmittag fĂĽr die Tatort-Schauspieler Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt, um wie jedes Jahr hier etwas Gutes zu tun: Mit Charme und Witz sammelten die beiden Franken-Tatort-Kommissare Spenden fĂĽr „Sternstunden„, also fĂĽr Kinder in Not. Jeder Besucher am Stand bekam neben den Autogrammen auch ein persönliches Wort. Mitunter wurde sogar ein längerer Plausch daraus. Es war ein sehr gelungener, schöner und fröhlicher Nachmittag, am Montag, dem 19. Dezember.

Ja, und auch der Text, den wir dazu veröffentlichen wollten, formte sich schnell in unserem Kopf. Wir haben lustige Fotos mit Polizei-Requisiten und auch diverse launige Videoclips eingesammelt. All das sollte dem Leser zeigen, dass man sich mit Spaß für andere, in diesem Fall für Kinder in Not, engagieren kann.

Und plötzlich ist alles anders

Doch bevor wir noch soweit waren, Berichte, Videos und Fotos zu veröffentlichen, passierte Schreckliches. Ein LKW raste in Berlin in einen Weihnachtsmarkt. Menschen starben, viele wurden verletzt und nicht nur in Deutschland sind die Menschen geschockt.

Der Moment, wo wir alles sehen möchten, nur keine lustigen Fotos und Videos von einem Weihnachtsmarkt.

Wir gedenken der Toten und fühlen mit den Angehörigen. Wir wünschen den Verletzten eine gute und schnelle Genesung. Wir trauern mit den Berlinern.

Für heute beschränken wir uns auf einige wenige „offizielle“ Fotos und hoffen auf vergnügtere, bessere Zeiten.

Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt

Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt

Sternstunden 2016

Ob die Kelle beim Spenden sammeln hilft?

 

Franken-Tatort-Set in 360 Grad

Neyla Mafany aus Kamerun kommt im dritten Franken-Tatort bei einem Brand in der Gemeinschaftsküche einer Flüchtlingsunterkunft ums Leben. Die Ermittler der Mordkommission Franken suchen in der verkohlten Küche nach Spuren. Mit dieser 360-Grad-Aufnahme könnt ihr euch ebenfalls am Tatort umsehen.

Vielleicht entdeckt ihr ja was…

 

Das Making Of

So entstand der zweite Franken-Tatort im Sommer 2015:

Bild: BR/Julia MĂĽller

Eli Wasserscheid an einem heiĂźen Drehtag 28.07.2015 in Rockenbrunn.

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Nils Strunk (Doktorand Philipp) und Eli Wasserscheid (Kommissarin Wanda Goldwasser) vor der Festung Marienberg

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Volle Konzentration: Regisseur Andreas Senn

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Gute Stimmung am Set: Regisseur Andreas Senn und BR-Redakteurin Dr. Stephanie Heckner

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Fabian Hinrichs (Kriminalhauptkommissar Felix Voss) und Dagmar Manzel (Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn) im Gespräch mit Regisseur Andreas Senn.

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Dagmar Manzel (Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn), Fabian Hinrichs (Kriminalhauptkommissar Felix Voss) und BR-Redakteurin Dr. Stephanie Heckner.

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Kameramann Holly Fink, Fabian Hinrichs und das Team.

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Kameramann Holly Fink bei der Arbeit

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Fabian Hinrichs, Regisseur Andreas Senn und Dagmar Manzel

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Tessie Tellmann spielt die Dame auf der Bank – Dagmar Manzel wartet auf ihren Einsatz

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Regisseur Andreas Senn und Tessie Tellmann

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hagen Keller

Die Klappe zum zweiten Franken-Tatort „Das Recht, sich zu sorgen“

Bild: BR/Julia MĂĽller

Regisseur Andreas Senn (Mitte) und Kameramann Holly Fink (rechts)

Bild: BR/Julia MĂĽller

So ein Filmteam ist nicht zu ĂĽbersehen

Bild: BR/Julia MĂĽller

Andreas Leopold Schadt hält still für die Maske

 

Sonja Tille: die Frau, um die sich alles dreht

Sonja Tille (Rolle: Andrea Schwinn). (c) BR/Julia MüllerOhne die Nürnbergerin Sonja Tille gäbe es keinen Franken-Tatort Nr. 2. Das kann man überspitzt ruhig so sagen – denn Sonja Tille spielt eine Leiche, um die sich im zweiten Fall so einiges dreht. Wir haben mit der Nürnberger Vergolderin und Restauratorin über diese spannende Erfahrung gesprochen.

Da bewirbt man sich arglos auf eine Statistenrolle beim Franken-Tatort, und schon muss man eine Pressekonferenz geben!
Ja, das war wirklich irre. Es war eine Pressekonferenz mit allen Schauspielern und dem Regisseur, mit der Redaktion und Produktion. Und dann ging die erste Frage gleich an mich! Wie es mir denn so ging als Leiche und ob ich denn schon mal eine Leiche war… Da war ich wirklich überrumpelt! Ich dachte, die Journalisten fragen erstmal den Regisseur oder die Hauptdarsteller.

Das greifen wir natĂĽrlich auf: Wie war es denn so als Leiche?
Anstrengend! Erst war ich eine Stunde in der Maske, bis ich tot genug aussah. Dann musste ich eigentlich einen ganzen Tag lang liegen. Insgesamt hatte ich drei Drehtage, weil man mich ja auch noch lebendig im Franken-Tatort sehen wird. Eigens für die Szene der „Lebendigkeit“ habe ich mit einem Stuntman geprobt. Aber das Team hat es mir so angenehm wie möglich gemacht, die waren sehr nett und aufmerksam zu mir. Es war wirklich auffällig, dass alle trotz des großen Zeitdrucks so freundlich waren.

(c) BR/Julia MĂĽller

Von links: Benjamin Griebl (Rolle: Rechtsmediziner Lutz Kranich), Matthias Egersdörfer (Leiter der Spurensicherung Michael Schatz), Eli Wasserscheid (Kommissarin Wanda Goldwasser), Barbara Prakopenka (Steffi Schwinn), Fabian Hinrichs (Hauptkommissar Felix Voss), Dagmar Manzel (Hauptkommissarin Paula Ringelhahn), Andreas Leopold Schadt (Kommissar Sebastian Fleischer) und Sonja Tille (Andrea Schwinn).

Wie wird man denn Tatort-Leiche?
Ich hatte mich schon für den ersten Franken-Tatort als Statistin beworben, wurde aber nicht genommen. Und jetzt beim zweiten Mal war ich in der Kartei der Casting-Agentur, die dieses Mal zuständig war – das Team suchte eine pfiffige, aufgeschlossene Wirtin. Zu dieser Rolle habe ich gepasst.

Sie spielen die Wirtin eines heruntergekommenen Gasthauses. Gedreht wurde in Rockenbrunn – und das Gasthaus gibt es wirklich.
Ja, aber es ist in der Wirklichkeit viel schöner! Für die Dreharbeiten wurde es extra so hergerichtet, dass es runtergewirtschaftet aussah. Ich war letztens dort und wollte ein Schäufele essen – aber genau an dem Tag hatte das Gasthaus zu. Pech gehabt.

Was machen Sie denn im richtigen Leben?
Ich bin Vergolderin und Restauratorin. Ich restauriere alte Rahmen von Bildern oder Spiegeln, aber es sind auch ausgefallene Sachen dabei. Eine Römerrüstung vergolden zum Beispiel. Oder einen Rennfahrerschuh als Trophäe. Ich gehe auch gerne auf Flohmärkte und suche dort ausgefallene Dinge, die ich dann restauriere. Biedermeier-Schmuckkästchen oder Stühle zum Beispiel.

Sonja Tille im Steampunk-Outfit / (c) KostĂĽmverleih Richter & Gullmann GbR

Sonja Tille im Steampunk-Outfit / (c) KostĂĽmverleih Richter & Gullmann GbR

Das klingt nach einer sehr konzentrierten, ruhigen Arbeit.
Stimmt. Und der Ausgleich ist dann eben, mit Freunden etwas zu unternehmen, zu reisen, mich als Statistin zu bewerben oder als Model. Letztens war ich bei einem viktorianischen Steampunk-Dinner als Gast – Thema „Alarm im Maschinenraum“, und da haben wir uns alle verkleidet. Das war ein großartiges Bild!

Wie werden Sie den Tag der Ausstrahlung verbringen? Schauen Sie allein oder mit Freunden?
Auf alle Fälle mit vielen Freunden. Die sind schon alle sehr gespannt und so aufgeregt wie ich. Ein gemeinsames „friends viewing“ – wir sind noch am Ăśberlegen fĂĽr einen geeigneten Ort.

(c) BR/Julia MĂĽller

Von links: Benjamin Griebl, Andreas Leopold Schadt, Sonja Tille, Matthias Egersdörfer und Eli Wasserscheid.

 

Sendetermin fĂĽr den 2. Franken-Tatort

Es ist endlich soweit: Wir dĂĽrfen Euch den Ausstrahlungstermin des zweiten Franken-Tatorts verkĂĽnden! Er wird am 22. Mai 2016 um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt und trägt den Titel „Das Recht, sich zu sorgen“. Seid Ihr dabei?

(c) BR/Julia MĂĽller

Von links: Benjamin Griebl, Matthias Egersdörfer, Eli Wasserscheid, Barbara Prakopenka, Fabian Hinrichs, Dagmar Manzel, Andreas Leopold Schadt und Sonja Tille.