Berühmte erste Worte – helft Ihr uns?

Wir stellen uns das jetzt mal ganz romantisch vor: Da sitzt der arme Drehbuchautor vor seine klapprigen Schreibmaschine, ein blütenweißes Blatt Papier ist fein säuberlich eingespannt, die Finger schweben über den Tasten – und es fällt ihm nichts ein. Schrecklich, oder? Spannender als jeder Krimi. Naja, fast. Wir haben uns jedenfalls mal auf die Suche gemacht nach den ersten Worten aus bayerischen Fernsehkrimis. Bitte schön: Ivo Batic’s (Miroslav Nemec) erste Worte im Tatort „Animals“ von 1991 waren:

Batic: „Ist was für Dich, Laura: Junger Mann, 30, wünscht eine unberührte Nicht-Raucherin zu ehelichen. Zuschriften unter…“

Leitmayr fällt ihm lachend ins Wort: „Unberührt? oohooh – zu spät, Laura!“

Wir wollen das jetzt inhaltlich mal nicht näher kommentieren – die Zeiten haben sich zum Glück doch ein wenig geändert. Wir reisen aber noch weiter zurück, und zwar in das Jahr 1972. Der erste BR-Tatort überhaupt hieß damals „Münchner Kindl“, und der Kommissar Veigl wurde von Gustl Bayrhammer gespielt. Seine ersten Worte:

„Des is mir wurscht – schreiben`s die Überstunden auf – und dann schmeißen`s den Wisch weg“

Kommissar Jennerweins erstes Wort im Heimatkrimi war tatsächlich ein kerniger Fluch:

„Sakra!“

Und jetzt ist natürlich die große Frage: Wie wird wohl der erste Satz im Franken-Tatort lauten? Geschrieben ist er noch nicht, und den Drehbuchautoren wollen wir auch nicht wirklich ins Handwerk pfuschen – aber wir wollen ja nur spielen, oder? Also: Schreibt Eure Ideen für einen ersten Satz hier in die Kommentarfunktion, wir sind gespannt!