Dialekt ist authentisch

Dialektforscherin untersucht den Franken-Tatort

Monika Fritz-Scheuplein, Dialektforscherin an der Universität Würzburg, hat den Dialekt, der im Franken-Tatort verwendet wird, genau unter die Lupe genommen. Sie kommt zu dem Ergebnis: Das „Fränkisch“ im Tatort ist korrekt.

Oft wurde kritisiert, dass der Dialekt falsch umgesetzt wurde, dass das Fränkische gekünstelt klinge oder gar fachlich falsch sei. Monika Fritz-Scheuplein kommt zu dem Schluss, dass dies der Vielfalt der Sprachfärbung in Franken gezollt sei. In Franken gäbe es viele kleine Sprachräume, und jeder für sich habe seine Besonderheiten. Dass sich dabei nicht jeder Franke in der Sprache wiederfindet sei klar.

 

Stephanie Heckner, Redaktionsleiterin BR-Tatort:

„Wir holen den fränkischen Dialekt schon von Anfang an über möglichst viele fränkische Besetzungen in den Tatort, weil es uns wichtig ist, ihn sprachlich regional und dabei äußert vielfältig zu charakterisieren. Denn es gibt eben keinen einen fränkischen Dialekt, sondern viele verschiedene Färbungen.
Und so wie sich die Mordkommission bei ihren Ermittlungen durch ganz Franken bewegt, so tun es auch die anderen Figuren. So kann eine Bayreuther Uniangestellte zum Beispiel aus Nürnberg kommen und eine Pförtnerin bei der Nürnberger Polizei aus Aschaffenburg. Derzeit ermitteln Wanda und Fleischer bei Dreharbeiten in Bayreuth und bleiben dabei ihrem Bamberger und Hofer Dialekt natürlich treu.“

 

Dialekt muss bundesweit verständlich sein

Die Schwierigkeit beim Tatort ist es, regionale Sprachfärbung einzubinden, die dennoch  bundesweit verstanden wird. Daher wird für den Franken-Tatort eine gemäßigte Dialektform eingesetzt.

Sendetermin für den  4. Tatort aus Franken

Der vierte Franken-Tatort mit dem Titel „Ich töte niemand“ wird am
15. April um 20.15 Uhr in „das Erste“ gesendet.

Regie führte, wie beim ersten Franken-Tatort, Max Färberböck.

 

 

 

 

 

Der fünfte Franken-Tatort spielt in Bayreuth

Drehstart in Bayreuth für den fünften Tatort aus Franken

Die Mordkommission Franken bekommt es in ihrem fünften Fall mit einer Mordserie in Oberfranken zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen – ein Wettlauf gegen die Zeit für Felix Voss, Paula Ringelhahn und ihr Team. Vor der Kamera werden neben Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel auch Eli Wasserscheid , Andreas Leopold Schadt und Matthias Egersdörfer stehen.

Gedreht wird von 22. März bis 25. April 2018, die Ausstrahlung ist für 2019 geplant.

Willy Dettmeyer (Kamera) und Sebastian Marka (Regie), © BR/Jonas Potthoff

Mit: „Ein Tag wie jeder andere“ setzen Autor Erol Yesilkaya und Regisseur Sebastian Marka ihre erfolgreiche Zusammenarbeit (Tatort München: „Die Wahrheit“) für den BR nun in Franken fort. Produzenten sind Jakob Claussen und Uli Putz. Die Redaktion liegt bei Stephanie Heckner.

Darum geht es:

Der Tag in Bayreuth beginnt wie jeder andere. Doch dann geschieht ein Mord. Eine Stunde später stirbt ein zweiter Mensch. Exakt eine Stunde später ein dritter. Die Menschen werden an unterschiedlichen Orten erschossen und immer genau dann, wenn die Uhr zur vollen Stunde schlägt. Die Ermittlungen werden für Felix Voss (Fabian Hinrichs), Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und ihr Team zum Wettlauf gegen die Zeit.

Informationen zum Film

Regie: Sebastian Marka
Drehbuch: Erol Yesilkaya
Produktion: Claussen+Putz Filmproduktion
(Produzenten: Uli Putz und Jakob Claussen)
im Auftrag des Bayerischen Rundfunks
Drehzeit: 22. März bis 25. April 2018
Drehorte: Bayreuth und Umgebung

 

Das Franken-Tatort-Rad dreht sich weiter

Während der erste Franken-Tatort noch poliert und hübsch verpackt wird, um im zweiten Quartal 2015 gesendet zu werden, erreichen uns aus der Redaktion schon Neuigkeiten von Fall Nr. 2. Redakteurin Stephanie Heckner schreibt uns:

Foto„Der hochgewachsene Stapel der verschiedenen Drehbuchfassungen zum ersten Franken-Tatort hat im Büro der Redaktion inzwischen Gesellschaft bekommen: auch die Geschichte des zweiten ist schon in Entwicklung. Zum Inhalt verraten wird aber noch nichts, bis auch dieses Pflänzchen noch besser verwurzelt ist.“

 

 

Die große Presse-Konferenz!

Mit dem Radl zur Pressekonferenz und dann schnell wieder zurück zu den Dreharbeiten – Fabian Hinrichs nutzte das schöne Wetter aus…

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Ihr könnt die Pressekonferenz in voller Länge hier sehen:

Und hier könnt Ihr nachlesen, was bei der Pressekonferenz im Studio Franken alles los war!

Das sagen Ulrich Wilhelm und Bettina Reitz zum Franken-Tatort:

Bild: BR / Andreas MüllerUlrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks:
„Vor knapp zwei Jahren, im Oktober 2012, hatten wir in Nürnberg angekündigt, dass wir einen Franken-Tatort entwickeln werden. Nun ist es soweit. Die Dreharbeiten laufen seit dem 26. August. ‚Der Himmel ist ein Platz auf Erden‘ verspricht einen Krimi mit hohen Emotionen und starker Spannung – einen ersten Franken-Tatort, der sowohl in der Region als auch bundesweit überzeugen kann. Das Interesse ist überwältigend, für das Komparsen-Casting gingen über 2.000 Bewerbungen ein, von denen 250 ausgesucht wurden. Und es geht weiter: Parallel wird der zweite Franken-Tatort als Drehbuch schon entwickelt. Er soll 2015 produziert werden und dann unter anderem auch in Würzburg spielen. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.“

Bild: BR / Gerhard BlankBettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks:

„Ohne gutes Drehbuch kein guter Film. Und kein guter Film ohne einen guten Regisseur und hervorragende Darsteller. Mit Max Färberböck als Autor und Regisseur und Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs in den Hauptrollen hat der erste Franken-Tatort eine überzeugende Ausgangsposition, und wir freuen uns sehr, dass die beiden Hauptdarsteller von so wunderbaren fränkischen Kollegen wie Matthias Egersdörfer, Andreas Leopold Schadt sowie der Schauspielerin Eli Wasserscheid begleitet werden. Das ist ein regional und bundesweit starker Polizei-Cast, dessen interessante Figuren hoffentlich noch viele gemeinsame Tatort-Fälle in Franken lösen werden.“

 

Lustig, dramatisch, traurig – wie ist er denn nun?

Die Münsteraner stehen für Klamauk, die Münchner ermitteln ernst – wie werden wohl die Franken-Tatort-Kommissare an die Arbeit gehen? BR-Redakteurin Stephanie Heckner haben wir das natürlich auch gefragt:

Neben den Tatorten gibt es ja auch andere Krimis im BR, beispielsweise die Heimatkrimis, für die Stephanie Heckner ebenfalls verantwortlich ist. Wird es da Parallelen geben?

 

Wir wollen auch bundesweit punkten!

Weiter geht’s mit unseren Fragen an BR-Redakteurin Stephanie Heckner. Dass sich schon im Vorfeld eines Projektes so viele Menschen mit einbringen möchten und teilhaben an den Vorbereitungen ist für sie eine neue Erfahrung. Immerhin ist die Franken-Community auch wirklich eine ganz besondere Gruppe. Ist das förderlich oder eher nicht?


Und natürlich interessiert uns auch brennend, wie weit das Drehbuch von Max Färberböck ist – ist es fertig oder wird noch eifrig daran geschraubt? Stephanie Heckner verrät uns, was eine Familienaufstellung à la Mensch-ärgere-Dich-nicht mit der Geschichte zu tun hat…

 

Buch + Cast + Inszenierung = Franken-Tatort!

Wir haben uns BR-Redakteurin Stephanie Heckner geschnappt und ihr einige Fragen zum Franken-Tatort gestellt. In den kommenden Tagen werden wir diese Fragen nach und nach hier veröffentlichen – natürlich mit den passenden Antworten. Unsere erste Frage war: Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Franken-Tatort?

 

Warum dauert’s so lang?

Heckner_1 Heckner_2Seit Ende 2012 ist bekannt, dass es einen Franken-Tatort geben wird. Einen Tatort für die gesamte Region Franken, nicht für eine bestimmte Stadt. Ende August geht’s jetzt auch los mit den Dreharbeiten, es wird also langsam ernst. Max Färberböck wird Regie führen und hat auch das Drehbuch geschrieben. Der Haupt-Cast steht, vier Schauspieler sind bereits bekannt. Weitere wichtige Rollen wurden gestern in Nürnberg gecastet – und es wird natürlich auch ein Komparsencasting geben, der Termin steht allerdings noch nicht fest. „Warum dauert’s so lang?“, das ist die Frage, die Ihr am häufigsten stellt. Und Wolfram Weltzer hat in der Regionalzeit genau das auch die zuständige BR-Redakteurin Stephanie Heckner gefragt: Also, hört selbst:

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Die heiße Phase beginnt…

Stephanie Heckner, Kathrin DegmairDa strahlen die beiden sympathischen Damen um die Wette – nach einem zweistündigen Gespräch über den Franken-Tatort. Links im Bild: Stephanie Heckner, beim BR zuständig für den Frankentatort. Und neben ihr die seit Mai neue Franken-Studioleiterin Kathrin Degmair. Insgesamt fast 20 Fernseh- und Radiomacher, Mitarbeiter von BR-Unternehmenskommunikation und Pressestelle sowie Online-Experten hatten sich gestern in Nürnberg getroffen, um die heiße Phase des Franken-Tatort einzuläuten: Ende August wird gedreht, und bis dahin ist noch viel zu tun. Bald mehr an dieser Stelle!