Gro├čer Ansturm auf das Komparsencasting

Wir sind ├╝berw├Ąltigt: Diesmal wollten noch mehr Franken als Komparsen dabei sein als beim ersten Tatort-Dreh! W├Ąhrend sich f├╝r den ersten Fall ├╝ber 2000 Bewerber fanden, waren es diesmal sogar 2590, die sich online in die Kartei der Castingagentur „Producer’s Friend“ eingetragen haben. Interessant: M├Ąnner und Frauen halten sich dabei ziemlich genau die Waage. Der ├Ąlteste Bewerber ist 79 Jahre alt. Gedreht wird „Das Recht sich zu sorgen“ ab Mitte Juli unter anderem in W├╝rzburg – wir halten Euch an dieser Stelle nat├╝rlich wie immer auf dem Laufenden.

 

Komparsen-Casting f├╝r zweiten Franken-Tatort

Von Mitte Juli bis Mitte August finden die Dreharbeiten des neuen Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ in N├╝rnberg, in W├╝rzburg und Umgebung statt. F├╝r diesen Film suchen wir f├╝r verschiedene kleine Rollen Kleindarsteller und Komparsen zum Teil mit Spiel und improvisiertem Text. Erwachsene ab 18 Jahren k├Ânnen sich bewerben, Charakterk├Âpfe sind herzlich willkommen!

IMG_7045Au├čerdem suchen wir diesmal zus├Ątzlich nach folgenden Rollenprofilen:

ÔÇó Im Raum N├╝rnberg suchen wir ein r├╝stiges Rentner-Ehepaar im Alter zwischen 60-70 Jahren. Beide sollten Lebensfreude und Aufgeschlossenheit ausstrahlen. Vom Typ her sportlich, humorvoll, reiselustig. Der Herr sollte einen F├╝hrerschein besitzen und gerne und sicher Auto fahren. Nat├╝rlich k├Ânnt Ihr Euch auch einzeln bewerben. Ihr solltet fr├Ąnkisch sprechen.

ÔÇó Im Raum N├╝rnberg suchen wir eine Wirtshausbesitzerin im Alter von 40-55 Jahren. Anpackend, herzlich, offen und direkt. Zwar gab es einige Entt├Ąuschungen in ihrem Leben, sie k├Ânnte sich aber durchaus vorstellen, noch einmal durchzustarten. Sie tr├Ągt eher modisch-l├Ąssige Kleidung.

ÔÇó F├╝r Drehtage in N├╝rnberg und W├╝rzburg suchen wir einen Mann zwischen 45-55 Jahren. Vom Typ her eher still und in sich gekehrt, als selbst├Ąndiger Unternehmer gescheitert. Am liebsten ist er in der Natur unterwegs und sitzt stundenlang im Wald auf seinem geliebten Hochsitz. Jahrlange Ehekonflikte haben ihn gezeichnet, dadurch wirkt er innerlich gebrochen. Fr├Ąnkische Mundart erforderlich.

ÔÇó M├Ąnner im Alter zwischen 25-35 Jahren. G├Ąste auf einem Junggesellenabschied. Eine lustige Truppe mit guter Laune. Sie kennen sich gut, singen gerne miteinander. Sie sollten aus dem Raum W├╝rzburg stammen und fr├Ąnkisch sprechen.

Innerhalb unseres Drehzeitraums solltet Ihr ÔÇô nach vorheriger Terminabsprache ÔÇô zeitlich flexibel sein. Der genaue Drehort wird kurzfristig vorher bekannt gegeben. Selbstverst├Ąndlich wird es eine Komparsengage f├╝r Eure Mitwirkung geben, Fahrtkosten werden nicht erstattet.

M├Âchtet Ihr dabei sein? ÔÇĘDann bewerbt Euch online

F├╝r die Komparsen und Kleindarsteller des Franken-Tatort ist die Agentur Producer’s Friend zust├Ąndig. Wer als bezahlter Komparse bzw. Kleindarsteller mitwirken m├Âchte, kann sich bis 30. Juni 2015 kostenlos unter www.p-f.tv. bewerben und aktuelle Fotos f├╝r eine Online-Sedcard hochladen. Einreichungen, die nach dem 30. Juni 2015 eingehen, k├Ânnen leider nicht ber├╝cksichtigt werden.

Solltet Ihr in der engeren Auswahl sein, setzen wir uns mit Euch in Verbindung. F├╝r etwaige Kleindarsteller-Eins├Ątze werdet Ihr ggf. noch zu einem Videocasting vor Ort eingeladen.

 

Startschuss f├╝r den zweiten Franken-Tatort

Die Tatort-Redaktion ├╝bergibt den Stab f├╝r den n├Ąchsten Franken-Tatort an eine neue Produktionsfirma: Die Claussen+Putz Filmproduktion. Die M├╝nchner Produzenten realisieren Kino- und Fernsehfilme. Sie zeichnen verantwortlich f├╝r so unterschiedliche Produktionen wie „Das kleine Gespenst“ und „Das Ende der Geduld“ (mit Martina Gedeck), „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und „Jenseits der Stille“. In Sachen Tatort haben sie zuletzt den M├╝nchner Tatort „Der W├╝stensohn“ produziert.

In der Redaktion des Bayerischen Rundfunks bleibt alles beim Alten ÔÇô Stephanie Heckner lenkt weiterhin das gesamte Geschehen. Weitere Neuigkeiten zu Titel, Inhalt, Autorenschaft und Regie folgen in den n├Ąchsten Wochen. Die Schauspieler unserer Mordkommission Franken kennt Ihr ja schon… Und noch eine gute Nachricht f├╝r Euch: Es wird wieder ein Komparsencasting geben. Genauere Infos werden wir hier im Blog rechtzeitig ver├Âffentlichen ÔÇô schaut doch Anfang-Mitte Juni wieder vorbei. Dann gibt es die Einzelheiten hierzu an dieser Stelle.

Damit Ihr noch genauer wisst, wer sich hinter der Produktionsfirma verbirgt, haben wir hier noch mehr Infos f├╝r Euch:

CWP_Jakob_PortraitJakob Claussen wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach Schulzeit und Abitur absolvierte er mehrere Praktika bei Filmproduktionen und wurde bei der Henkel KGA zum Industriekaufmann ausgebildet. Schlie├člich zog es ihn nach diversen Aufnahmeleiter-T├Ątigkeiten endg├╝ltig zur Filmbranche hin und er studierte von 1986 bis 1989 an der Hochschule f├╝r Fernsehen und Film (HFF) M├╝nchen in der Abteilung Film- und Fernsehspiel. Anschlie├čend folgten zwei Jahre als Herstellungsleiter an der HFF M├╝nchen in der Abteilung III. 1992 erfolgte zusammen mit Thomas W├Âbke die Gr├╝ndung der Claussen+W├Âbke Filmproduktion GmbH. Seither ist er als Produzent von Spielfilmen t├Ątig. Die Firma hei├čt seit 2015 Claussen+Putz Filmproduktion.

CWP_UliPortraitUli Putz ist in Lauingen an der Donau geboren. Von 1984 bis 1989 macht sie eine Ausbildung zur Fotografin und arbeitete in diesem Beruf,bis sie an der Hochschule f├╝r Fernsehen und Film (HFF) M├╝nchen ihr Studium in der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft aufnahm und es 1993 abschloss. Es folgten T├Ątigkeiten als freie Produktionsleiterin, Herstellungsleiterin bei MTM Cineteve GmbH und 1995-03 als Herstellungsleiterin bei Claussen+W├Âbke. Seit 1999 kamen vermehrt Lehrt├Ątigkeiten hinzu wie zum Beispiel an der ifs K├Âln und der BAF M├╝nchen. Aktuell ist sie Gastreferentin an der HFF M├╝nchen, sowie der deutsch-franz├Âsischen Masterclass an der Filmakademie Ludwigsburg. Sie ist Mitglied der Vereinigung der Unabh├Ąngigen Produzenten S├╝d (UPS). Seit 2004 ist sie Produzentin, Gesch├Ąftsf├╝hrerin und Gesellschafterin bei Claussen+W├Âbke+Putz. Die Firma tr├Ągt nunmehr den Namen Claussen+Putz Filmproduktion.

CWP_SyberbergProducerin ist diesmal die geb├╝rtige M├╝nchnerin Amelie Syberberg. 1995 absolvierte sie ihr Studium der Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte an der LMU. Danach folgten mehrere T├Ątigkeiten in der Theater-Szene: Abendleitung im Teamtheater M├╝nchen, Hospitanz und Aufnahmeleitung bei der Sommer-Szene Salzburg, sowie als Souffleuse und Garderobiere bei der internationalen Theatertournee von „Doctor Faustus Lights the Lights“ (Regie: Robert Wilson/Hebbel Theater Berlin). Anschlie├čend folgten Praktika bei Olga Film, Hofmann&Voges und Claussen+W├Âbke. 2000 ├╝bernahm sie Aufbau und Leitung der Abteilung Lektorat + Projektentwicklung bei Claussen+Putz. Als Producerin betreute sie die Projekte „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und „Zimtstern und Halbmond“.

CWP_ThomasKlimmerHerstellungsleiter Thomas Klimmer absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Bayerischen Versicherungsbank (Allianz AG). Mit Aufnahme des Studiums an der Hochschule f├╝r Film und Fernsehen in M├╝nchen ├╝bernahm er ab 2001 verschiedene Positionen und Aufgaben bei Kurz-, Fernseh- und Kinofilmprojekten. Nach dem Diplom im Jahr 2006 im Studiengang Produktion und Medienwirtschaft folgten T├Ątigkeiten als Produktionsleiter f├╝r die Claussen+W├Âbke+Putz Filmproduktion, Ratpack und die Kinowelt. Im Jahr 2008 gr├╝ndete er gemeinsam mit Boris Jendreyko die S├╝dart Filmproduktion GmbH. Dort produzierte er u.a. den Kinofilm „Die Farbe des Ozeans“ von Maggie Peren (VGF-Nachwuchsproduzentenpreis 2011) und den Kurzfilm „Nocebo“, welcher 2014 mit dem Student Academy Award Gold ausgezeichnet wurde.

 

Katja, die Komparsin

Katja Heinz ist Polizistin, Mutter, Stadtr├Ątin und sie war Komparsin im ersten Franken-Tatort. H├Âchste Zeit, mit ihr ├╝ber die ber├╝hmten 15 Minuten Ruhm zu sprechen!

Katja beim CastingKatja, wie schaffst Du das alles?
Langweilig wird mir nicht! Ich habe zwei Kinder, 13 und 9 Jahre alt, ich habe verschiedene Ehren├Ąmter, leiste zur Zeit Teilzeitdienst bei der Polizei, bin CSU-Stadtr├Ątin in Obernburg und unter anderem die Jugendbeauftragte. Ich versuche, produktiv zu sein…

Im Franken-Tatort spielst Du eine Polizistin ÔÇô im realen Leben bist Du es.
Ja, ich habe am 1. M├Ąrz 1990 meinen Polizeidienst in Bayern aufgenommen. Damals habe ich bei der IX. Hundertschaft in W├╝rzburg angefangen, als eine der ersten Frauen in Bayern. Vorher gab es keine uniformierten Polizistinnen, manchmal muss man eben Vorreiterin sein. Im Stadtrat sind es von 20 Gew├Ąhlten auch nur zwei Frauen.

Was machst Du bei der Polizei?
Ich arbeite in einer Ermittlungsgruppe in Zivil. Ich arbeite sowohl am Schreibtisch als auch drau├čen am Tatort ÔÇô wir k├╝mmern uns vor allem um Ein- bzw. Aufbr├╝che, Diebst├Ąhle, Betrug und Vermisstenangelegenheiten.

Dann kannst Du sicher einsch├Ątzen, wie realistisch der Tatort ist…
Der Tatort ist und bleibt ein realit├Ątsnahes Schauspiel. Nat├╝rlich muss er spannend sein und nach 90 Minuten aufgekl├Ąrt ÔÇô das schaffen wir in der Realit├Ąt selten. Aber ich finde es immer kurzweilig und eben wirklich realit├Ątsnah ÔÇô da l├Ąuft auch manchmal etwas nicht so rund oder es gibt Problemf├Ąlle, und auch die Charaktere finde ich sehr passend, meist kein Tag, wie der andere, einer der spannendsten Berufe eben (neben dem Schauspiel ÔÇô lach).

(c) Katja Frankentatort mit Matthias Egersd├Ârfer und Fabian Hinrichs beim DrehSchaust Du also selber oft Tatort?
Ich bin eigentlich kein Couchpotatoe, aber am Sonntag Abend sitze ich mit meinem Mann auf der Couch, ja. Ich schaue eher weniger TV (au├čer Sport, davon fast alles), aber TATORT ist ein MUSS, solange ich denken kann. Ich mag vor allem die M├╝nchner, das sind die wahren Stars f├╝r mich. Das sind Hammertypen und ich hoffe, dass das Team Leitmayr und Batic noch lange weiter machen wird.

Wie kam es dann dazu, dass Du selber Komparsin geworden bist?
Durch Zufall! Ich habe ├╝ber Facebook vom Casting erfahren und einfach spontan mitgemacht. H├Ątte nicht damit gerechnet, dass es klappt! Ich habe dann eine Kripo-Beamtin gespielt, und es war echt eine Erfahrung. Ca. 13 Stunden haben wir im nachgebauten Polizeipr├Ąsidium gedreht f├╝r 2 Minuten Film. Alle waren total nett, Regisseur Max F├Ąrberb├Âck hat mir sogar das Du angeboten und es war eine gute Atmosph├Ąre am Set. Und eine Wahnsinnshitze mit all den Scheinwerfern auf engstem Raum. Dennoch hat es super viel Spa├č gemacht und mein kompletter Freundes- und Bekanntenkreis sind schon ganz gespannt aufs Endprodukt.

Und jetzt eine typische Ermittlerfrage: Was machen Sie am 12. April 2015?
Ich werde nat├╝rlich den Tatort schauen! An dem Tag hat mein Sohn Kommunion, es ist also ohnehin ein besonderer Tag und die ganze Familie und Freunde werden da sein. Und wenn die Kinder dann im Bett sind, schauen wir alle zusammen den ersten Franken-Tatort.

 

„Nun sehe ich Filme mit ganz anderen Augen!“

Ihr seid sicher neugierig, welche Gesichter vom Casting im ersten Franken-Tatort zu sehen sein werden – sofern ihre Rollen nicht im Schneideraum herausgeschnitten werden… Wir haben einige f├╝r Euch herausgepickt:

Foto: privatChristian Hilgert:
„Als ich geh├Ârt habe, dass Komparsen gesucht werden, habe ich mich sofort beworben. Ich bin schon immer Tatort-Fan gewesen und die Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Als ich dann ausgew├Ąhlt wurde, hab ich mich riesig gefreut. Beim Casting waren echt tolle Leute dabei und man hat sich gut unterhalten. Dass ich jetzt als Komparse dabei sein kann, ist einfach galaktisch, die Vorfreude darauf unbeschreiblich.ÔÇť

Christian war einer von fast 2000 Bewerbern. Und ehe er sich’s versah wurde er zum Mitarbeiter der Rechtsmedizin Erlangen. Gl├╝ck hatte auch Emmerich Th├╝rmer. Seinen Einsatz am Set vom ersten Franken-Tatort hat er schon hinter sich und ist daher um eine Erfahrung als Kripobeamter reicher:

Foto: privatEmmerich Th├╝rmer:
„Ich kann mich auf Fotos oder Videos nicht sehen…
Warum dann die Bewerbung┬áf├╝r das Casting? Ich fand es politisch und kulturell ├╝berf├Ąllig, dass Franken ein Tatort-Team bekommt, wenn man sich zum Beispiel auch an die sp├Âttische Frankenkarikatur aus dem M├╝nchner Tatort erinnert. Darum bin ich seinerzeit auch sofort der Tatort Franken-Facebook-Gruppe beigetreten! Wobei manche „Politiker“ das Thema auch sehr stark instrumentalisiert haben… Das Konzept mit einer Mordkommission f├╝r ganz Franken ist auch wirklich lobenswert & frankenverbindend.
Ich habe mich extrem gefreut, dabei sein zu d├╝rfen, fand auch alle Drehmomente spannend, trotz der Wartezeiten und der 20 Sekunden im Bild. Ich w├Ąre begeistert, wenn die Szenen im Film blieben, nicht dem finalen „Cut“ zum Opfer fielen, denn im ersten Franken-Tatort mitmachen zu d├╝rfen ist Kult!“

Mit den Scheinwerfern um die Wette gestrahlt

Foto: privatMadeleine Schuffert:
„Von Anfang an, als ich vom ersten Franken-Tatort geh├Ârt habe, hab ich drauf hingefiebert, dass es endlich hei├čt – los ihr d├╝rft euch bewerben – und dann hab ich gleich eine Mail geschickt. Ich hab mich einfach UNGLAUBLICH gefreut eingeladen zu werden – ich hab immerzu gestrahlt. Und ich glaub, das haben der Tibor und der Danny (die Regieassistenten, Anmerkung der Redaktion) auch gemerkt. Dass ich mich einfach wie verr├╝ckt freue! Ich hab mich noch nie f├╝r so was beworben – aber Franken-Tatort ist halt einfach was Besonderes. Jetzt bin ich bei der Spusi (= Spurensicherung) – und ich hoffe, dass ich meine Sache gut mache und auch beim n├Ąchsten Mal wieder dabei sein darf! Und dass meine Freunde mich trotz wei├čem Plastikanzug mit Haube erkennen ;-)“

Foto: privatDominic Pfeufer:
ÔÇ×Ich konnte es am Anfang noch gar nicht glauben. Beim Casting hab ich mir noch ausgerechnet wie viele Leute die in den zwei Tagen da durchschleusen wollen, und dann bin ich tats├Ąchlich dabei. Der Drehtag war spannend und aufregend, sehr kurzweilig. Es waren sehr nette Komparsen dabei, ein guter deutscher Durchschnitt w├╝rde ich sagen. Ich hab mich wie ein kleiner Teil der Crew gef├╝hlt, auch wenn man nur f├╝r vielleicht 10 Sekunden zu sehen sein wird ÔÇô wenn ├╝berhaupt. Ich habe meinen kleinen Teil dazu beigetragen. Ein sehr nettes Team, das sich super um uns gek├╝mmert hat. Dass man nebenbei einem professionellen Filmteam noch ├╝ber die Schulter schauen konnte, war der H├Âhepunkt. Nun sehe ich Filme im Fernsehen mit ganz anderen Augen! W├╝rde jederzeit gerne wieder mitmachen.ÔÇť

Von der Studentin zur Praktikantin

Foto: privatHannah Ibisch:
„Ich hatte mich spontan beworben und gar nicht gro├č dar├╝ber nachgedacht – als dann die Einladung f├╝rs Casting kam, habe ich mich gefreut, mir aber nur geringe Chancen ausgerechnet. Doch siehe da, ich durfte in zwei Szenen als Studentin mitspielen und es hat wahnsinnig viel Spa├č gemacht! Jetzt steht auch fest, was ich in n├Ąchster Zeit noch machen muss: Ein Praktikum beim Film.ÔÇť

Wir danken nat├╝rlich Euch allen f├╝r Eure Geduld und Euren Einsatz! Und wir werden ganz genau hinschauen, wenn der erste Franken-Tatort ausgestrahlt wird. Ihr auch?

 

Geschafft!

IMG_7045Zweieinhalb stressige Wochen waren das f├╝rs Produktionsteam des ersten Franken-Tatort, aber nun ist es geschafft. Alle Bewerber sind informiert. Aus ├╝ber 2000 Zuschriften w├Ąhlten die Verantwortlichen aus und 250 der 400 gecasteten Bewerber d├╝rfen sich nun auf den Dreh freuen.

Manche Komparsen kommen sogar mehrfach zum Einsatz. Besonders spannend wird es f├╝r diejenigen, die als Polizeikomparsen ausgew├Ąhlt wurden und in Szenen mit den Ermittlern der Mordkommission Franken unmittelbar dabei sein d├╝rfen.

Und es gibt auch eine gute Nachricht f├╝r die traurigen Bewerber, die das Casting durchlaufen und eine Absage bekommen haben,. Es kann durchaus sein, dass sich – bedingt durch Verschiebungen im Drehplan oder inhaltliche Anpassungen – noch ├änderungen ergeben und Nachr├╝cker gebraucht werden. Redaktion und Produktion waren von den tollen Bewerbern aus Franken so begeistert, dass sie alle, die zum Casting geladen waren, in der Kartei behalten werden. Die Komparsen kommen fast ausschlie├člich aus Franken.

 

Noch nichts vom Casting geh├Ârt? Geduld!

Die Regieassistenten Danny Rosness & Tibor Baumann bitten Euch um Geduld:

„Nachdem letzte Woche der Andrang und die Geduld bei dem Casting so gro├č waren, arbeiten wir fieberhaft an der Auswertung. Eine so gro├če Komparserie zusammen zu stellen ist ein organisatorischer Aufwand, der Akribie, ├ťbersicht und k├╝hlen Kopf erfordert. Die Eindr├╝cke und Bilder m├╝ssen geordnet, gesichtet, sortiert und zu den m├Âglichen Besetzungen zugeordnet werden.

Auch wenn unsere Auswahl weit fort geschritten ist, so sind wir noch nicht fertig mit der Arbeit. Jetzt, kurz vor Drehbeginn, m├╝ssen diese Listen immer wieder angepasst werden. Es ist branchen├╝blich, dass sich innerhalb des Drehplans immer wieder Verschiebungen ergeben, Bilder im Detail ge├Ąndert werden und sich neue Anpassungen, anhand des Drehbuchs ergeben. Auf diesen Prozess muss nat├╝rlich auch von unserer Seite reagiert und die entstehende Auswahl angepasst werden.

Die vielen freudigen Bewerber erleben daher momentan Unsicherheit durch das Warten auf Antwort oder eben die m├Âglichen Ver├Ąnderungen. Trotz unserer Bem├╝hungen, dies so schnell und unkompliziert wie m├Âglich ├╝ber die B├╝hne zu bringen, sind diese Wartezeiten und sich ├Ąndernde Termine und Absagen nicht vermeidbar. Normalerweise werden solche Komparsen aus Agenturbest├Ąnden gebucht ÔÇô hier soll aber eine Region eingebunden werden. Und das erfordert zus├Ątzliche Arbeit und generiert den oben beschriebenen Wellengang.

Wir freuen uns auf den Beginn der Arbeit mit denjenigen, die beim Dreh dabei sein werden. Alle die nicht dabei sind, sollten nicht entt├Ąuscht sein – es ist nicht das letzte Mal, dass Komparsen gebraucht werden.“

 

Es ist geschafft!

Zwei Tage lang glich das Studio Franken einem Bienenstock – 350 Bewerber gingen ein und aus, warteten geduldig auf ihren kleinen Auftritt beim Komparsencasting. Wir danken an dieser Stelle nochmal allen, die dabei waren! Das hier sind einige der Gesichter, die wir neu kennenlernen durften:

Und manche hatten sich sogar in kreative Flei├čarbeiten gest├╝rzt, um die Regieassistenten zu ├╝berzeugen – beispielsweise Franz:

F├╝r alle, die in der n├Ąchsten Woche eine Zusage bekommen werden, haben wir noch Tipps von einem alten Hasen:

F├╝r alle anderen: Nicht traurig sein. Wir brauchen Eure Unterst├╝tzung als Werbetrommel-R├╝hrer f├╝r die Region Franken, als Quoten-Bringer f├╝r ganz Deutschland und ├╝berhaupt! Bleibt uns gewogen…

 

Tipps f├╝r Komparsen

Der Erste Regie-Assistent Danny Rosness stand uns inmitten des Casting-Trubels kurz zur Verf├╝gung und hat uns unter anderem erz├Ąhlt, worauf er beim Komparsencasting achtet:

Ein paar Tipps f├╝r die Komparsen hat er auch mit im Gep├Ąck – das betrifft vor allem die, die morgen erst dran sind…

Und fr├Ąnkische Kleindarsteller braucht’s nat├╝rlich auch – nicht nur Radfahrer!