Der zweite Franken-Tatort ist im Kasten

Ein heißer Monat liegt hinter Cast und Crew des Franken-Tatorts – nun ist die letzte Klappe gefallen. BR-Redakteurin Stephanie Heckner: „Die Hitze hat uns überall erreicht. Das Kommissariat unterm Dach eines Kaufhauses in Nürnberg hatte keine Klimaanlage. Da waren es für das Team und die Darsteller gefühlt manchmal an die 40 Grad. Man stand sofort komplett im Schweiss. Kostüm und Maske hatten massiv zu arbeiten.“

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Die in Berlin lebenden Hauptdarsteller Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs haben in ihrer knappen Freizeit während des anstrengenden Drehs wie schon beim ersten Franken-Tatort die fränkische Gegend erkundet. Diesmal waren ja besonders viele Orte im Spiel. Knapp die Hälfte der Drehtage wurden in Würzburg und Umgebung verbracht. Nach anfänglicher Drehzeit in Nürnberg und Umgebung wurde in den vergangenen Tagen unter anderem im Würzburger Umland, auf der Festung Marienberg in Würzburg und an der Universität gedreht, genauer gesagt in der Anatomie.

Beratung durch Wissenschaftler: Damit auch inhaltlich alles stimmt

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Medizinstudent Maximilian Rückert seinen Gehilfen

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Maximilian Rückert seinen Gehilfen. Im wahren Leben promoviert er gerade in Geschichte.

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie wurde 1883 eröffnet und ist ein ehrwürdiger Bau. Hier hat Professor Dr. Süleyman Ergün das Sagen, und er empfängt das Filmteam mit offenen Armen. Obwohl die vielen wuseligen Menschen den normalen Alltag natürlich komplett über den Haufen werfen. Das wird mit Gelassenheit hingenommen – und die Institutsmitarbeiter und Studenten beobachten das Treiben in ihrer Uni natürlich neugierig. Aber nicht nur das: Ergüns Mitarbeiterin Dr. Maike Veyhl-Wichmann hat das Team wissenschaftlich beraten, schon zu Zeit der Drehbuchentwicklung. Schließlich soll fachlich alles stimmen.

Ein Schädel passt nicht zum restlichen Skelett – was ist passiert?

Im Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ wird ein Doktorand in der Knochensammlung des Anatomischen Instituts einen Schädel finden, der nicht zu dem restlichen Skelett passt, mit dem er einsortiert wurde, und der außerdem deutlich jünger ist als in den Leichenpapieren steht… Einige Minuten lang wird die Anatomie im fertigen Film zu sehen sein – dafür wurde ein ganzer Tag Drehzeit veranschlagt, mit 35 Crewmitgliedern, 8 Schauspielern und 3 Kompasen.

Fotograf Thomas Obermeier von der Mainpost war beim Dreh dabei – eine Auswahl seiner Bilder zeigen wir Euch hier, weitere gibt es mit einem ausführlichen Drehbericht auf der Internetseite der Uni Würzburg zu sehen.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten und Regisseur Andreas Senn ist Redakteurin Stephanie Heckner jetzt höchst gespannt auf den Schnitt des Films. Der zweite Franken-Tatort nach einem Drehbuch von Beate Langmaack soll im Frühjahr kommenden Jahres im Ersten zu sehen sein.

Wir haben noch einiges an Material gesammelt während der Drehzeit und halten Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! Beispielsweise mit Selfies von Andreas Leopold Schadt… Schönes Wochenende!

 

Kommentieren:

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft. Mehr in den Kommentarrichtlinien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.